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Wado Ryu

1922 begegnete Ohtsuka Meister Funakoshi und wurde sein Schüler.
Er blieb acht Jahre bei ihm, bis er sich schließlich von ihm im einvernehmen trennte, um seinen eigenen Stil zu entwickeln.
So entstand 1934 das Wado Ryu.

Meister Ohtsuka hatte sehr eigene Vorstellungen von Kampfkunst.
In erster Linie beseitigte er alle weitausholenden Bewegungen, verkürzte die Stände und veränderte jene Techniken die mit einem großen Aufwand an Energie verbunden waren.
All diese Techniken wandelte er in Bewegungsformen um, in denen Ökonomie möglich war, um höchste Wirksamkeit zu erzielen. Man sagt er hätte dabei das Bewegungsbild alter Menschen studiert und bei diesen die Verbindung zwischen Vernunft und Wirksamkeit festgestellt.

Entsprechend diesem Prinzip wird im Wado Ryu der Hauptakzent auf die Bewegung des Rumpfes (des Zentrums) gelegt. Das Resultat dieser Überlegung war eine Kampfkunst, die viele verschiedene Formen des Tai Sabaki (Yokeru Koto) enthält.

Die Bewegungen im Wado Ryu werden wesentlich enger und als z.B. im Shotokan geführt, sie sind weniger direkt und betonen das Ausweichen. Auch findet man im Wado Ryu viele Parallelen zum Aikido, Jiu Jutsu und Kendo.

Technisch gesehen, beruht das Wado Ryu auf Anwendung von drei Prinzipien( Sanmi ittai )

Ten i

Veränderung der Stellung

Ten tai

Gewichtsverlagerung des Körpers

Ten gi

Anwendung der Technik

Wie bereits erwähnt wird eine besondere Betonung auf das Ausweichen gelegt. Hier unterscheidet man innerhalb des Stils drei grundsätzliche Regeln.

Nagasu

fließen lassen

Inasu

ausweichen

Noru

mitgehen

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