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Der Weg des Karate-Lernens heißt Do. Es ist der philosophische Grundsatz, dessen Ursprung auch in der Zen-Philosopie zu finden ist.
Kara = leer, unbewaffnet, Te = Hand , Do = Weg, philosophischer Grundsatz

Karate heißt frei übersetzt : die leere, unbewaffnete Hand.
Karate ist eine alte geheime Kampf- und Kriegskunst, die sich unter chinesischen Einflüssen auf der japanischen Insel Okinawa entwickelte.
Erst 1922 wurde Karate in Japan der Öffentlichkeit vorgestellt.
Durch Einführung von Regeln wurde aus der einstmals geheimen Kriegs-und Kampfkunst der heutige Kampfsport. Dabei wurde die Philosphie der Kampfkunst, nach der die geistige und körperliche Vervollkommnung der Übenden das oberste Ziel ist, als Weg (Do) und geistiger Inhalt beibehalten.
Im Karate wird mit verschiedenen Körperteilen, die als natürliche Waffen eingesetzt werden, punktgenau auf empfindliche Körperstellen der Gegner getreten, gestoßen und geschlagen - es werden aber auch Hebeltechniken, Würfe und Haltetechniken angewendet - und solche Angriffe entsprechend abgewehrt.

Der Fortschritt eines Karatekas vollzieht sich in drei Stufen: :

1. Lernen

Zunächst muß man versuchen, alles zu behalten, was der Lehrer beizubringen versucht. Dazu gehört z. B. die korrekte Technik.

2. Abweichen

Erst wenn diese vollständig gelungen ist, ist es möglich, allmählich zu versuchen, darüber hinaus zu gehen. Um Möglichkeiten zu finden, sich selbst zu entwickeln, und

3. Sich entfernen

um sich schließlich von seinen früheren Erfahrungen zu entfernen.

Dies ist der Fortschritt im Karateleben und zugleich seine Philosophie.

Othsuka sagte zur letzten Stufe:
Erschaffe noch etwas vortrefflicheres Neues.”

Hironori Ohtsuka (Gründer des Wado Ryu)
Der Weg ist das Ziel”

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